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Klassen 10

Hier geht es zur Homepage des Kultusministeriums mit allen Informationen zur
Abschlussprüfung 2018

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Wichtige Bestimmungen aus der Prüfungsordnung:

Die mündliche Prüfung wird von einem Prüfungsausschuss abgenommen, dem angehören:

1.    Als Vorsitzender der Rektor der Partnerschule oder ein von ihm bestelltes Mitglied des Prüfungsausschusses

2.    Der Fachlehrer der Klasse als Prüfer

3.    Ein weiteres Mitglied des Prüfungsausschusses, zugleich als Protokollführer

In der fächerübergreifenden Kompetenzprüfung gehören jedem Fachausschuss an:

1.    Der Vorsitzende  oder ein von ihm bestelltes Mitglied des Prüfungsausschusses, das an einer anderen Schule tätig ist, als Leiter

2.    Die beiden zugewiesenen Lehrkräfte, von denen eine zugleich Protokollführer ist.

Nichtteilnahme

Die Teile der Prüfung, an denen ein Schüler ohne wichtigen Grund nicht teilnimmt, werden jeweils mit „ungenügend“ bewertet. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet bei der schriftlichen Prüfung der Leiter, bei der mündlichen Prüfung und der Kompetenzprüfung der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

Krankheit

Als wichtiger Grund gilt insbesondere Krankheit. Ein ärztliches Attest ist als Nachweis der Krankheit notwendig. Es ist am Tag der Prüfung im Rektorat vorzulegen.

Vor Beginn der Prüfung muss eine telefonische Entschuldigung erfolgen.

(Bei allen Prüfungen vor 8.00Uhr)

Wer sich in Kenntnis einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder eines anderen wichtigen Grundes der Prüfung unterzogen hat, kann diese Gründe nachträglich nicht mehr geltend machen.

Täuschungsversuch

Versucht ein Schüler das Prüfungsergebnis durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen oder führt er nicht zugelassene Hilfsmittel nach Bekanntgabe der Prüfungsaufgabe mit oder leistet er Beihilfe zu einer Täuschung oder einem Täuschungsversuch, liegt eine Täuschungshandlung vor.

Wer eine Täuschung begeht, wird von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen, dies gilt als Nichtbestehen der Abschlussprüfung.

(Ein Täuschungsversuch liegt auch vor, wenn Teile der Dokumentation und Präsentation der Kompetenzprüfung nicht selbstständig erstellt wurden und das Übernehmen nicht entsprechend gekennzeichnet ist.)

Stellt sich eine Täuschungshandlung erst nach Aushändigung des Zeugnisses heraus, kann das Amt für Schulberatung und Schulaufsicht die Prüfungsentscheidung widerrufen und entweder ein Zeugnis mit geringeren Noten erteilen oder die Prüfung für nicht bestanden erklären, sofern seit der Ausstellung des Zeugnisses nicht mehr als zwei Jahre vergangen sind.
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„Als Paul über das Meer kam“

Kinobesuch der zehnten Klassen der RS Niefern

Am vergangenen Donnerstag ging die Klassenstufe 10 der Realschule Niefern ins Kommunale Kino nach Pforzheim, um den Dokumentarfilm „Als Paul über das Meer kam“ anzusehen. Dies geschah anlässlich des aktuellen Prüfungsthemas im Fach Deutsch: „Flüchtlinge- Herausforderung und Chance“

Der Kinofilm handelt von Paul, einem Flüchtling aus Kamerun, der innerhalb drei Jahre aus Zentralafrika bis nach Marokko aufgrund wirtschaftlicher Probleme und Diskriminierung  geflohen war. Gefilmt von Jakob Preuss und begleitet von dessen Filmcrew wird Paul von der Grenze nach Marokko bis nach Deutschland über viele Monate dokumentarisch begleitet.
Der Film beginnt mit dem Aufeinandertreffen von Paul Nkamani, dem Flüchtling,
und Jakob Preuss, dem Dokumentarfilmer. Paul zeigt den Besuchern zuerst die Zelte und den Wohnraum der Flüchtlinge in einem provisorischen Lager an der spanischen Grenze.
Später wagt Paul die Flucht  und schafft es schließlich nach mehreren Versuchen mit Hilfe von Schleppern auf einem Boot ohne Essen und Trinken nach Spanien. Nach dem Aufenthalt in  einem Gefängnis und einer Unterkunft des roten Kreuzes, kann  er nach einiger Zeit nach Frankreich weiter reisen. Über einige Umwege schaffte Paul es schließlich -auch durch die Hilfe von Jakob- nach Deutschland und dort später auch nach Berlin, seiner Traumstadt.
In Berlin beantragt er Asyl, aber mit wenig Chancen auf Erfolg. Bis heute lebt er bei Jakobs Eltern, die ihn, nachdem er in ein Flüchtlingsheim geschickt wurde, in dem er sehr unglücklich war, bei sich aufnahmen. Er begann einen deutschen Sprachkurs, einen Vollzeitjob in einem Altenpflegeheim und freundete sich mehr und mehr mit Jakobs Eltern an.
Trotz guter Integration wurde sein Asylantrag abgelehnt und es besteht die Gefahr, dass er abgeschoben wird.

Der Film hat Betroffenheit ausgelöst und vor allem gezeigt, wie schwer das Leben eines Flüchtlings ist, egal aus welchen Gründen er flieht.
Auch wurde das Dilemma - vor allem - an den EU-Grenzen deutlich:
Menschen, die aus Verzweiflung fliehen -
Menschen, welche die Grenzen schützen.

Leon Zehnder, 10a

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 „Der gute Mensch von Sezuan“

Ein Theaterbesuch zum Prüfungsthema

Am Mittwochabend, den 8.11.2017 war die zehnte Jahrgangsstufe der Realschule Niefern  zu Besuch im Theater Heilbronn. Auf dem Programm stand Bert Brechts " Der gute Mensch von Sezuan". Ein Drama, das man dem Genre Episches Theater zuordnet und das im Jahre 1953 als Buch veröffentlicht wurde.
Das Stück spielt in der chinesischen Provinz Sezuan. Bereits angekündigte Götter suchen auf der Erde nach einem durch und durch guten Menschen, den sie nach lang erfolgloser Suche nun in Sezuan gefunden haben. Wang, ein Wasserverkäufer, der die Götter schon erwartet hat, sucht für sie eine Unterkunft. Nach vielen Absagen findet er bei Shen Te, einer Prostituierten, das Glück, dass sie die Götter aufnehmen wird. Mit dieser erfreulichen Geste startet die persönliche Geschichte des guten Menschen von Sezuan, Shen Te genannt.
Es beginnt ein Spiel um schreckliche und  tolle Erlebnisse…
Nachdem die Götter bei ihr Unterschlupf gefunden haben, kriegt sie Geld, genug um sich einen Tabakladen kaufen zu können und somit auch ihr Leben als Prostituierte zu beenden. Jedoch schneller als sie merkt, nisten sich Schmarotzer in ihrem Laden ein, die sie mit einem imaginären Vetter namens Shui Ta, gespielt von ihr selbst,aus ihrem Laden verscheucht. Es verläuft alles gut, bis ein Mann namens Yang Sun in ihr Leben tritt, der Geld braucht, um seinen neuen Platz als Postflieger in Peking anzutreten. Blind vor Liebe hilft sie ihrem Geliebten und verliert somit viel Geld und auch ihren einzigen Besitz, den Tabakladen.
Nach diesem Schicksalsschlag wollen die beiden heiraten, alles verläuft  gut, bis Shen Te ihrem Yan Sun beichtet, dass sie den Tabakladen eigentlich bräuchte. Yang Sun will diese Angelegenheit jedoch mit ihrem Vetter besprechen, den er schon zuvor in Shen Tes Laden getroffen hat. Auf diesen warten sie jedoch vergeblich und somit fällt die Hochzeit ins Wasser. Sie weiß, dass es mit Sun keine Zukunft geben kann und versucht sich somit in der Rolle von Shui Ta als Besitzer einer Tabakfabrik, die sie mit hinterlistigen Aktionen aufgebaut hat. Zudem ist sie auch noch schwanger und versucht ihre Zukunft und die des ungeborenen Babys zu sichern.
Somit gibt es Shen Te über Monate hinweg nicht mehr. Sun wird als Arbeiter und dann als Aufseher eingestellt. Nach langer Zeit ohne Shen Te stößt die Ausrede, dass Shen Te nur verreist sei, auf große Skepsis bei Wang, ihrem langjährigen  Freund und Sun. Shui Ta wird des Mordes an Shen Te bezichtigt und kommt vor Gericht, was von den drei Göttern geführt wird. Shen Te gibt somit ihre wahre Identität preis und erklärt ihre Beweggründe:
Es wäre zu schwer in dieser Welt, ein Leben als guter Mensch zu führen, dies wird jedoch von den Göttern ignoriert.
Das Ende des Stücks bleibt offen und die Zuschauer werden dazu aufgefordert, eine eigene Lösung zu diesem Problem zu finden.
Ich denke, dieses Theaterstück war beeindruckend, denn die Schauspieler gaben sich sehr viel Mühe, sind mit Herz und Seele dabei und haben sich nebenbei auch noch ein ganzes Buch Text gemerkt. Jeder war in seiner eigenen Rolle, man konnte mitfühlen bei diesem Stück. Sie haben eine wirklich tolle Arbeit geleistet!
Brechts  Schluss war für mich nicht sehr befriedigend, denn es wurde zum Ende hin spannender und ich hätte noch gerne endgültig gewusst, wie es jetzt mit Shen Te und ihrem Baby weitergeht. Jedoch war es mal etwas anderes in einem Theaterstück als Zuschauer aufgefordert zu werden, ein eigenes Ende zu finden.
Alles in allem war das Theaterstück sehr interessant und ich kann es nur weiterempfehlen, da es Jugendliche wie Erwachsene anspricht, sofern man sich für Schicksalsschläge und die möglichen Lösungen interessiert.
Faszinierend, wie es einen Menschen kaputt machen kann, durch und durch gut zu sein auf dieser Welt.      
L
aura Herzog,10a RS

 

 

 

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