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Klasse 8a

Alles REAL? Nein, alles nur Theater?

Am Freitag, den 13.07.2018 näherte sich das Theaterprojekt der Klasse 8a der Realschule Niefern unter der Leitung von Frau Heel seinem Höhepunkt. Nach wochenlangen Proben, Vorbereitungen und Stunden des Textlernens konnte das Stück Entführung ins Märchenland aufgeführt werden.
Es waren einmal zwei Kinder,  die durch ein sehr dickes, uraltes Buch in die Märchenwelt gezogen werden, wo sie  Gefahren ÜBERstehen und Abenteuer BEstehen müssen. Die beiden treffen auf gute, aber verwirrte Feen, auf böse Hexer mit finsterem Lachen und verwunschenen Besen sowie auf Oma Holle und Oma Röschen, die darauf bedacht sind, dass die Menschenkinder wieder wohlbehalten und MIT Haaren ins wahre Leben zurückkehren. Und wenn sie nicht gestorben sind…
Insgesamt wurden drei Aufführungen für die dritten Klassen der Grundschule, die fünften und sechsten Klassen der Realschule sowie eine Abendvorstellung für Eltern und das Kollegium der Realschule geboten. Alle Zuschauer waren begeistert von der schauspielerischen Leistung der  Schüler und der Zusammenarbeit der gesamten Klasse vor und hinter den Kulissen.

Herr Steiger, Konrektor der Reaslchule, bedankte sich am Freitagabend mit einem Blumenstrauß bei Chef-Dramaturgin, Josefine Heel, für ihr Engagement, mit dem sie die Schülerinnen und Schüler zu solch einer herausragenden Leistung motivieren konnte – und das am Ende des Schuljahres bei hochsommerlicher Hitze!
He/Re

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"Be Smart - Don't Start"

Die Klasse 8a kämpft für ein rauchfreies Leben

In freudiger Erwartung trafen wir uns am Dienstag, den 3.7.2018 um 10:45 Uhr mit unseren Lehrerinnen Frau Kratzer und Frau Heel am Bahnhof in Mühlacker.
Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Stuttgart, wo wir zur Abschlussfeier mit Preisverleihung vom Landesgesundheitsamt eingeladen waren.
Wir hatten erfolgreich an dem Kreativwettbewerb des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Nichtraucherprojektes "Be Smart - Don't Start" teilgenommen. Unsere Klassenlehrerin reichte pünktlich zur Abgabefrist viele tolle Beiträge ein, die wir mühevoll in kleinen Projektgruppen erarbeitet hatten. Hierzu gehörten ein selbstständig programmiertes Computerspiel, ein selbst komponierter Antiraucher-Song, eine informative Powerpoint-Präsentation, ein 3 D-Antiraucherquiz mit Rollenspiel sowie liebevoll gemalte Comics, eine Fotostory und ein beeindruckender Raucherversuch, der die Gefährlichkeit des Rauchens anschaulich vermitteln konnte. Unsere Projekte kamen in einem Workshop für alle 7. Klassen der Realschule zum Einsatz.
Nach unserer Ankunft auf dem Hauptbahnhof in Stuttgart durften wir die Innenstadt besichtigen und uns die Stadt sowie Stuttgart 21 vom Bahnhofsturm aus anschauen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur internationalen Jugendherberge, wo wir mit einem leckeren Buffet und kühlen Getränken empfangen wurden. Nach scheinbar endlos vielen Treppenstufen zur Jugendherberge konnten wir so unseren Durst stillen, bevor die Abschlussfeier um 14 Uhr mit einer Rede von Herrn Rosner und Frau Rebmann eröffnet wurde. Neben neun weiteren Klassen stellten wir unsere kreativen Antiraucherbeiträge vor einer erfahrenen Jury des Landesgesundheitsamtes vor. Unter anderem wurde auch das Projekt einer Klasse mit gehörgeschädigten Kindern gewürdigt, was uns sehr beeindruckte. Im Anschluss an die Projektpräsentationen wurden alle zehn der 37 am Wettbewerb teilnehmenden Klassen mit tollen Preisen belohnt.
Wir erhielten für unsere Mühe Tickets für ein Heimspiel des VfB Stuttgart, worüber wir uns sehr freuten.
Auch über die Möglichkeit der Teilnahme am Wettbewerb waren wir froh, weil wir so einen Kampf gegen Zigaretten und das Rauchen aufnehmen konnten. Wir hoffen, liebe Leserinnen und Leser, dass auch Sie ein Leben lang rauchfrei bleiben oder ganz schnell das Rauchen beenden, da die vielen Stoffe in einer Zigarette sehr ungesund und schädlich sind.
"Be Smart - Don't Start!" - Wir haben gelernt, dass dies der wichtigste persönliche Beitrag zu einem langen und gesunden Leben ist.
Tabea Bastian, Klasse 8a

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Einblicke in das Alltagsleben von Heimbewohnern

Am 16.4.2018 traf sich die Klasse 8a der Realschule Niefern mit Ihren Lehrerinnen Birgit Kratzer (Klassenlehrerin) und Dorothea Knop (Organisation Profil AC) am Johanneshaus in Öschelbronn. Der Grund unseres Besuches war, sich einen Einblick in den Tagesablauf der Bewohner und Mitarbeiter zu verschaffen.
Empfangen wurde unsere Klasse von Janina Hrustic, Michael Watzleben und Herrn Blank, dem Geschäftsführer des Johanneshauses. Am Anfang hielt Herr Blank eine kurze Rede und erklärte uns, was wir alles sehen würden.
Als erstes wurde uns Schülerinnen und Schülern das Ernst Zimmer Haus gezeigt. Dort leben insgesamt 50 Bewohner. Im Ernst Zimmer Haus gibt es drei Bereiche. Im ersten Bereich wohnen 18 Bewohner, die noch sehr fit unterwegs sind.  Im zweiten Bereich brauchen die Bewohner etwas mehr Pflege und im dritten Bereich benötigen die Bewohner die volle Pflege. Das heißt, die Senioren werden rund um die Uhr gepflegt und versorgt. Zu den einzelnen Räumlichkeiten wurde uns viel erklärt. Auf manchen Etagen befinden sich Geräte, die den Pflegern helfen die Senioren in die Rollstühle oder aus den Betten in die Rollstühle zu heben oder zu setzen.  Auf einer großen Veranda können die Bewohner Kaffee trinken oder Kuchen essen. Auf jeder Etage befindet sich außerdem eine Küche, in denen die Senioren mit den Pflegern zusammen kochen oder backen dürfen.
Nachdem wir das Ernst Zimmer Haus erkundet hatten, gingen wir ins Johanneshaus. Im Erdgeschoss befinden sich ein Aquarium, ein kleines Lebensmittelgeschäft, ein Festsaal, ein Buchladen, ein Frisör, ein Textilgeschäft, …  und in der Mitte eine Sitzmöglichkeit. Hier können sich die Bewohner jederzeit treffen und haben die Gelegenheit sich auszutauschen. Im Johanneshaus können sich die Bewohner entscheiden, ob sie  eine Ein-, Zwei- oder Dreizimmerwohnung mieten wollen. Auch die Mitarbeiter können sich hier bei Bedarf eine eigene Wohnung mieten. In den Wohnungen gibt es jeweils ein oder mehrere Zimmer, ein Badezimmer mit WC und eine kleine Küche, in der die Bewohner selber kochen können. An allen Treppen gibt es kleine Absperrungen, damit die Bewohner nicht die Treppen runterfallen oder sich sonst irgendwie verletzen. Im Untergeschoss gibt es für jeden Bewohner ein Postfach für Zeitungen und Briefe.
Über das ganze Gelände des Johanneshauses sind Gärten angelegt, geeignet für abwechslungsreiche Spaziergänge. Auch unsere Klasse durfte einen Spaziergang durch den Garten zur Schafweide machen. Die Senioren haben hier die Gelegenheit die Tiere zu streicheln und mit ihnen Spaß zu haben.
Am Ende der Führung wurden wir im Festsaal mit leckeren süßen Stückchen und Getränken erwartet. Wir bekamen dabei die Gelegenheit, uns mit den Angestellten des Johanneshauses auszutauschen. Herr Federspiel (Pflegedienstleitung Ambulanter Dienst) zeigte uns in einer Powerpoint-Präsentation zum Abschluss ausführlich, was die Arbeit mit Senioren interessant macht, wie viele Leute heutzutage als Altenpfleger benötigt werden, welche Verdienstmöglichkeiten es gibt, wie lange die Ausbildung dauert und welche Fortbildungen und damit verbundene Aufstiegsmöglichkeiten es gibt.
Mit neuen Erkenntnissen und vielen Eindrücken über das Leben in einem Seniorenheim machten wir uns auf den Nachhauseweg.
Vielen Dank an das Johanneshaus!       Carina Glöckner

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 Angst vor Referaten? – Lampenfieber gehört dazu

Jeder, der im Laufe seiner Schulzeit schon einmal ein Referat oder gar eine GFS (gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) halten musste, weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. Manch einer muss zusätzlich auch noch mit Lampenfieber und Angst vor der schriftlichen Ausarbeitung kämpfen.
Auch wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der RS Niefern, hatten schon das ein oder andere Mal ein mulmiges Gefühl beim Vortragen. Aus diesem Grund besuchte uns Herr Hille. Er gab uns etliche Tipps, wie wir unsere Präsentationen verbessern können. Eine seiner wichtigsten Aussagen war: „Liebt euer Publikum! Habt Freude an eurem Vortrag!“ Herr Hille versuchte uns klarzumachen, dass dies die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen einer Präsentation sei.
Uns wurde bewusst, dass es notwendig ist, seine GFS rechtzeitig anzufangen. Die Auswahl der Medien muss gut durchdacht sein und der Einsatz fleißig geübt werden. Es gilt der Grundsatz: Das wichtigste Medium ist der Vortragende selbst mit seiner Stimme, seiner Mimik und seinem Verhalten. Sehr viele Powerpoint-Präsentationen erfüllen dieses Kriterium nicht, weshalb man in diesem Falle besser gleich ein Skript zum Lesen austeilen und auf den Vortrag verzichten kann.
Eine weitere wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer GFS ist die unermüdliche Suche nach Schlagwörtern passend zum Thema. Das Recherchieren im Internet und das Aufsuchen einer Bibliothek ermöglichen es, aus seinem ausgewählten Thema eine Geschichte entstehen zu lassen. Die kann man sich gut merken und deshalb auch nach langer Übung spannend vortragen. Sorgfältig ausgewählte Effekte halten die Aufmerksamkeit des Zuhörers wach.
Lampenfieber? Das gehört zu jedem Vortrag. Auch da helfen ein paar einfache Tricks wie zum Beispiel Hände kneten. Kalte Hände fühlen sich nicht gut an. Wo befindet sich das Lampenfieber? Im Bauch? Dann kann man versuchen, dieses mit den Händen einfach wegzustreichen.
Nun sind wir fertig mit unserem Vortrag, aber wie könnte man ihn zu Ende bringen? Man sollte sich eine tolle Idee einfallen lassen, sich zum Beispiel in die Perspektive einer anderen Person hineinversetzen und sich als Professor von den Mitschülern verabschieden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wir sagen Herrn Hille herzlichen Dank für seinen lehrreichen und lebhaften Vortrag über Tipps und Tricks zum Gelingen unserer Referate. Wir sind nun bestens für unsere GFS vorbereitet.
Tabea Bastian, Klasse 8a RS