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Klasse 8a

Angst vor Referaten? – Lampenfieber gehört dazu

Jeder, der im Laufe seiner Schulzeit schon einmal ein Referat oder gar eine GFS (gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) halten musste, weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. Manch einer muss zusätzlich auch noch mit Lampenfieber und Angst vor der schriftlichen Ausarbeitung kämpfen.
Auch wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der RS Niefern, hatten schon das ein oder andere Mal ein mulmiges Gefühl beim Vortragen. Aus diesem Grund besuchte uns Herr Hille. Er gab uns etliche Tipps, wie wir unsere Präsentationen verbessern können. Eine seiner wichtigsten Aussagen war: „Liebt euer Publikum! Habt Freude an eurem Vortrag!“ Herr Hille versuchte uns klarzumachen, dass dies die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen einer Präsentation sei.
Uns wurde bewusst, dass es notwendig ist, seine GFS rechtzeitig anzufangen. Die Auswahl der Medien muss gut durchdacht sein und der Einsatz fleißig geübt werden. Es gilt der Grundsatz: Das wichtigste Medium ist der Vortragende selbst mit seiner Stimme, seiner Mimik und seinem Verhalten. Sehr viele Powerpoint-Präsentationen erfüllen dieses Kriterium nicht, weshalb man in diesem Falle besser gleich ein Skript zum Lesen austeilen und auf den Vortrag verzichten kann.
Eine weitere wichtige Voraussetzung für das Gelingen einer GFS ist die unermüdliche Suche nach Schlagwörtern passend zum Thema. Das Recherchieren im Internet und das Aufsuchen einer Bibliothek ermöglichen es, aus seinem ausgewählten Thema eine Geschichte entstehen zu lassen. Die kann man sich gut merken und deshalb auch nach langer Übung spannend vortragen. Sorgfältig ausgewählte Effekte halten die Aufmerksamkeit des Zuhörers wach.
Lampenfieber? Das gehört zu jedem Vortrag. Auch da helfen ein paar einfache Tricks wie zum Beispiel Hände kneten. Kalte Hände fühlen sich nicht gut an. Wo befindet sich das Lampenfieber? Im Bauch? Dann kann man versuchen, dieses mit den Händen einfach wegzustreichen.
Nun sind wir fertig mit unserem Vortrag, aber wie könnte man ihn zu Ende bringen? Man sollte sich eine tolle Idee einfallen lassen, sich zum Beispiel in die Perspektive einer anderen Person hineinversetzen und sich als Professor von den Mitschülern verabschieden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wir sagen Herrn Hille herzlichen Dank für seinen lehrreichen und lebhaften Vortrag über Tipps und Tricks zum Gelingen unserer Referate. Wir sind nun bestens für unsere GFS vorbereitet.
Tabea Bastian, Klasse 8a RS

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MUM-Gruppe der RS Niefern im Johanneshaus

Gespannt auf den vor uns liegenden Höhepunkt unseres MUM-Projektes (Wahlpflichtfach Mensch und Umwelt), kamen wir Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a am Donnerstag, dem 26.10.2017, gemeinsam mit Frau Kratzer und Frau Bruckner pünktlich um 15 Uhr zur Pforte des Johanneshauses Öschelbronn. Nach einer kurzen Besprechung wurden wir von Frau Grießer in den Aufenthaltsraum geführt, wo zahlreiche Bewohnerinnen, es waren ausschließlich Damen anwesend, noch am Kaffeetrinken waren.
Während der Ansprache unserer Fachlehrerin mussten wir feststellen, dass viele Bewohnerinnen nicht mehr gut hören konnten.
Beim anschließenden Unterhaltungsprogramm trugen wir eigene Herbstgedichte vor. Die Rätselfragen von Emil und Finn wurden mit großem Eifer und beeindruckendem Allgemeinwissen richtig beantwortet. Außerdem ernteten die beiden Querflötenstücke von Frau Bruckner und Carina sowie unsere einstudierten Lieder großen Applaus.
Der Kanon "Hejo, spann' den Wagen an" und das Volkslied "Bunt sind schon die Wälder" waren den Seniorinnen bekannt und wurden daher eifrig mitgesungen.
Unser selbst entwickeltes Sinnesspiel mit im TW-Unterricht genähten Fühlsäckchen verlangte von uns im Umgang mit den Seniorinnen Einfühlungsvermögen und wurde schließlich ein großer Erfolg.
Als Belohnung für die Mühe im Erraten der gefühlten Gegenstände bekam jede Mitspielerin ein ebenfalls im Unterricht genähtes kleines Kirschkernkissen mit liebevoll hergestellter Anleitung zu dessen Gebrauch. Die Freude darüber konnte man den Bewohnerinnen ansehen.
Lara überreichte den Anwesenden wertschätzend ihre mühsam gebastelten Kastanienketten.
Nachdem uns Kuchen und Getränke angeboten wurden und wir uns ungezwungen mit den Bewohnerinnen unterhalten konnten, verabschiedeten wir uns.
In unserer abschließenden Reflexionsphase kamen wir übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass unser MUM-Projekt mit Schwerpunkt Lernen durch soziales Engagement ganz neue Erfahrungen ermöglicht hat.
(Tabea Bastian, Klasse 8a; B.K.)