Klasse 8b

Abenteuer Charlottenhöhle

Am 18.06.2018 haben wir uns zusammen mit unserem Klassenlehrer Herrn Schiemer und unserer Biolehrerin Frau Brombacher auf den Weg zur Charlottenhöhle in Hürben, einem Stadtteil von Giengen an der Brenz, auf der Schwäbischen Alb gemacht. Wir sind um 8:00 Uhr mit dem Bus an der Schule losgefahren und hatten auf der Fahrt viel Spaß. Nach ca. 2 Stunden und etwas Stau auf der Autobahn sind wir endlich in Giengen-Hürben beim Gelände der HöhlenErlebnisWelt angekommen. Dort haben wir erstmal zusammen unser mitgebrachtes Frühstückgegessen und konnten uns auf dem Spielplatz aufhalten. Danach gingen wir in das Museum, wo uns eine Mitarbeiterin die Ausstellung gezeigt hat. Hier haben wir schon einiges über die Geschichte der Höhle erfahren. Die Charlottenhöhle ist mit 587 m eine der längsten begehbaren Schauhöhlen Süddeutschlands und wurde 1893 entdeckt und nach der Württembergischen Königin Charlotte benannt. Bevor wir uns auf den Weg zur Höhle gemacht haben, hatten wir noch etwas Zeit und die Gelegenheit für ein kleines Mittagessen. Der Weg zum Höhleneingang war kurz aber steil. Dort angekommen warteten wir auf unsere Führerin für die Besichtigung der Höhle. Bis wir mit unserer Führung dran waren, ging die Eingangstüre mehrmals auf und zu und jedes Mal kam uns die kühle Höhlenluft entgegen. Die Temperatur in der Höhle beträgt ganzjährig ca. 9°C.
Dann durften auch wir endlich in die Höhle und die Höhlenführerin hat uns viel erzählt und erklärt, wie es früher in der Höhle war. Außer Fledermäusen, die immer noch in der Höhle sind, haben dort auch mal Bären gelebt. Diese hinterließen an mehreren Stellen in der Höhle glatt polierte Felsflächen, weil sie hier ihr Fell vom getrocknetem Schlamm und Ungeziefer reinigten. Es gab ganz viele tolle Stalakmiten und Stalaktiten zu sehen. Wenn man ganz leise war, konnte man die verschiedenen Geräusche der Höhle gut hören. An manchen Stellen war die Höhle sehr eng und wir mussten oft die Köpfe einziehen.
Nach der interessanten Führung sind wir wieder zu unserem Bus gegangen und haben uns auf den Heimweg gemacht.                                                                               Clara Richt, Klasse 8b

 

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Verhandlung live im Amtsgericht Pforzheim

Am 12.04.2018 sind wir im Rahmen des Fächerverbundes EWG mit unserer Deutschlehrerin Frau Rentschler-Schrade und unserem  Klassenlehrer Herrn Schiemer zu Besuch im Amtsgericht Pforzheim gewesen. Nach einer etwas längeren Wartezeit  - und einem Gruppenbild später -, durften wir endlich in den Gerichtssaal, um eine Verhandlung live zu beobachten. Hierbei handelte es sich um einen zwanzigjährigen Mann aus Serbien, der bereits zweimal im Gefängnis saß und am heutigen Tag das vierte Mal vor Gericht stand. Ihm wurde unter anderem schwere Körperverletzung vorgeworfen, weshalb er von seiner damaligen und jetzigen Freundin angezeigt wurde. Der Mann, dessen Familie aus Deutschland abgeschoben wurde, hatte seiner Partnerin mit der Faust im Gesichtsbereich und an anderen Körperstellen Verletzungen zugefügt. Zudem soll er die Glastür ihrer Wohnung eingeschlagen haben, nachdem seine Freundin ihm den Zugang zu dieser verweigerte. Auch ihr Smartphone hat er mutwillig zerstört. Aufgrund der Vorstrafen wurde der Migrant  zu weiteren neun Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Seine Freundin hat ihm seine Verfehlungen  anscheinend verziehen und ist nun -  trotz der Vorfälle - weiterhin seine Partnerin. Vielleicht auch deshalb, weil die beiden einen gemeinsamen Sohn haben. Die Verhandlung war sehr spannend und lehrreich, hat aber auch betroffen gemacht. So dass viele von uns mit gemischten Gefühlen den Heimweg antraten.                                                                                    Jonas Vetter, 8bRS

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Faszinierende Körperwelten

Früh morgens begann unser Ausflug mit einer langen Busfahrt nach Heidelberg.Nach fast eineinhalb Stunden, kamen wir endlich am Zielort, den Körperwelten, an.
Die Freude und Neugier, den menschlichen Körper mit all seinen Teilen zu erkundigen, war riesig. Zuvor wurde uns gesagt, dass es sich hierbei um ein Museum der Anatomie des Glücks handelt.
Vor der Besichtigung bekamen wir alle einen Fragebogen ausgeteilt, den es zu beantworten galt, selbstverständlich mit Fragen zur Ausstellung.
Zuerst stießen wir auf verschiedene Gehirne, sowohl auf gesunde, als auch auf beispielsweise durch die Krankheit Alzheimer belastete Denkorgane. Folgend trafen wir auf verschiedene Körperteile, die von dem Initiator Gunther von Hagens so plastiniert wurden, dass lediglich die Arterien zu sehen waren. Als „Entspannung“ folgte ein Blutdruckmessgerät, das jeder Schüler selbst testen durfte, was sich letztendlich doch nicht als angenehm herausstellte.
Daraufhin sahen wir einen Menschen, dessen Haut „aufgeklappt“ war und man somit sämtliche Knochen, als auch Organe, betrachten konnte. Wir verfielen in Gespräche und Gedanken darüber, dass ein jeder von uns all diese Innereien besitzt und in seinem Körper trägt.
Es folgte ein weiteres, spannendes Experiment, bei dem man sich vor einen Bildschirm stellen musste, welcher dann das Geschlecht, das Alter und die Emotionen erriet. Für einige war dies lustig, andere meiner Mitschüler fanden es nicht schön mit 14 auf 50 Jahre oder sogar auf nur ein Jahr geschätzt zu werden.
Anschließend sah man den erstaunlichen Unterschied einer Raucherlunge zu einer Nichtraucherlunge, als auch ein gesundes Herz, sowie ein Herz nach einem Herzinfarkt.
Zuletzt trafen wir auf frühzeitig verstorbene Babys und Embryonen in den verschiedensten Schwangerschaftsmonaten, was selbst uns Jungs sehr nahe ging. Es war außerdem eine schwangere Frau zu sehen, die in sich noch das Baby trug, jedoch während ihrer Schwangerschaft verstorben war.
Nach einer Pause, in der wir unsere Eindrücke zunächst einmal sacken lassen mussten, bekamen wir noch Freizeit in Heidelberg und durften die Stadt erkundigen.

Es war ein eindrucksreicher, emotionaler und spannender Ausflug!               
Jonas Vetter, 8b

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 Der Kölner Dom steht in Niefern

Zu Beginn des neuen Schuljahres, im September 2017, fragte unser Klassen- und Kunstlehrer Herr Schiemer, ob sich jemand aus unserer Klasse 8b der Realschule Niefern an den Bau eines Modells des Kölner Doms heranwagen würde. Der gesamte Bausatz bestand immerhin aus 42 kartonierten Blättern mit unzähligen Einzelteilen. Kurzentschlossen meldeten wir – Kim, Kaya, Kira, Collin und Luana – uns und begannen das Projekt „Kölner Dom“. In den Weihnachtsferien konnten wir das Kartonmodell schließlich fertigstellen. Eine zusätzliche Unterstützung erhielten wir von unserem Schulkameraden Patric Gloß aus der 9a.
Im Januar präsentierten wir das 63 cm hohe Modell des Kölner Doms unserer Klasse. Seitdem ist es in der Aula der Kirnbachschule ausgestellt.
Der echte Kölner Dom (Bauzeit von 1248 bis 1322) gehört zu den größten europäischen Meisterwerken gotischer Architektur. Der Dom ist mit 157 Metern Höhe das zweitgrößte Kirchengebäude Europas sowie das drittgrößte der Welt!
Der Bau des Modells war ein spannendes Projekt, welches wir mit großem Durchhaltevermögen, aber auch mit viel Freude durchführten.
Luana Amato, Kim und Kaya Friede, Kira Leistner, Collin Ehling
Klasse 8b der Realschule Niefern