Klassen 9

Link "Handreichung zur Schulfremdenprüfung"

 Interessante Einblicke in die Berufswelt

Wie schon im Vorjahr wurden den Schülern der Realschule Niefern Praktikumstage bei der Firma Saacke im Mäuerach angeboten, um die Firma kennen zu lernen und technische Erfahrungen zu sammeln.
Die Praktikanten und eine Lehrkraft trafen sich vor dem ersten Termin in der Firma, um eine Sicherheitsunterweisung zu erhalten.
Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und trafen sich an unterschiedlichen Tagen mit einer betreuenden Lehrkraft bei der Firma Saacke. Dort machte man sie mit den Maschinen vertraut, die für die Produktion eines Mühle-Brettspiels nötig sind und erklärte deren Funktionen. So konnten die Schüler an verschiedenen Maschinen, wie zum Beispiel der Fräs- und Drehmaschine, arbeiten. Das angefertigte Werkstück durften die Schüler mit nach Hause nehmen. Auch das Mittagessen und die Getränke wurden von der Firma Saacke spendiert.
Die Praktikumstage helfen den Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Für diese Möglichkeit bedanken sich die Schüler und Lehrkräfte der Realschule Niefern ganz herzlich bei der Firma Saacke.

  

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 „Schluss. Jetzt werde ich etwas tun – Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl“

Besuch der neunten Klassen bei der Autorenlesung von Maren Gottschalk

Am Freitag, den 18. Mai 2018 besuchten wir, die Klassen 9 der Realschule Niefern, die Bücherei in Öschelbronn. Dort wartete die Autorin Maren Gottschalk mit einer Autorenlesung zu ihrem Buch „Schluss. Jetzt werde ich etwas tun - Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl“ auf uns. Maren Gottschalk war früher nur wenig an Geschichte interessiert, also entschied sie sich Jura zu studieren. Schon bald bemerkte sie dann aber, dass das auch nicht wirklich das war, was sie machen wollte, also studierte sie doch Geschichte. Daraufhin schrieb sie dann dieses Buch, an welchem sie drei Jahre lang arbeitete. Zu Beginn ihrer Arbeit legte sie erst einmal ein Heftchen an, in dem sie sich die Adressen der Orte, die sie besuchen wollte oder auch Telefonnummern von Personen, die sie treffen wollte, notierte. Sie erhoffte sich, an diesen Orten bzw. von diesen Personen mehr über Sophie Scholl zu erfahren. So besuchte sie auch Sophies Schwester Elisabeth Hartnagel in Stuttgart, der sie wertvolle neue Informationen verdankte. Nach ungefähr einem Jahr Informationen sammeln, Auswerten von Tagebüchern oder ähnlichem begann sie dann mit dem Schreiben ihres Buches. Immer wieder hatte ihr Lektor Korrekturvorschläge, auch ihr Titelbild musste sie ändern. Es dauerte insgesamt drei Jahre, bis ihr Buch endlich „perfekt“ war, um es zu veröffentlichen. 

Man erfährt in diesem Buch etwas über Sophie Scholls Leben von 1921 bis 1943. Sie lebte in einer Familie mit vier Geschwistern. Ihre Eltern ließen sie immer spüren, dass sie etwas Besonderes waren. Daraufhin sagte Sophie als kleines Kind einmal zu ihren Brüdern: „Ich bin nicht die Bravste, die Schönste will ich gar nicht sein, aber die Klügste bin ich immer noch.“ Man könnte sagen, sie war ein arrogantes oder einfach nur ein selbstbewusstes Mädchen. Sie setze das durch, was sie machen wollte. Als sie noch klein war, war sie wie ihre Eltern noch gegen Hitler, aber als ihre Brüder in die Hitlerjugend gingen, wollte sie das auch. Mit zwölf Jahren leitete sie gegen den Willen ihrer Eltern die Mädchen der Hitlerjugend. Sie wurden auf den Krieg vorbereitet und die Jungen wurden zu Soldaten erzogen. Doch irgendwann bemerkte Sophie, dass sie nicht mehr in der Hitlerjugend sein wollte. Dann kämpfte sie zusammen mit ihrem Bruder gegen Hitler. Am 18. Februar 1943 verteilte sie zusammen mit Hans Scholl in der Münchner Universität die Flugblätter der „Weißen Rose“. So nennen wir Sophie und die anderen Widerstandskämpfer heute.

Ihr Plan verlief aber nicht so, wie sie sich es vorgestellt hatten. Denn als Sophie den letzten Blättern im obersten Stock der Universität einen Stoß gab, bemerkte es der Hausmeister und nahm die beiden fest. Zuerst versuchten sie alles zu leugnen und man hatte ihnen auch geglaubt. Doch bei einer Wohnungsdurchsuchung entdeckte die Polizei etwas, das beweisen konnte, dass ihr Freund die Flugblätter geschrieben hatte. Christoph Probst hatte aber eine Familie und daher wollten Sophie und Hans ihn schützen und gestanden ihre Tat. Und trotzdem wurde Christoph sofort umgebracht und Sophie und Hans wurden hingerichtet. Dabei wurden alle Gesetze missachtet. Und ihre Geschwister erfuhren erst später vom Tod der beiden.

Im Anschluss an die Präsentation von Maren Gottschalk konnten wir noch Fragen zu dem Buch stellen, ehe sich  Frau Gottschalk von uns verabschiedete. In der Bücherei bestand nun die Möglichkeit das Buch auszuleihen und verschiedene Heftchen zum Thema Sophie Scholl mitzunehmen.
Lisa Martin, Klasse 9c

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Simpel im Scala

Vor den Osterferien machten sich 3 achte und 2 neunte Klassen der Realschule Niefern auf den Weg ins Kino nach Mühlacker. Der cineastische Lindwurm aus über 100 Schülern und einigen Begleitlehrern schlängelte sich auf dem Radweg der Enz entlang in Richtung Scala in der Bahnhofstraße. Ein ganzer Kinosaal war eigens für uns reserviert. Wie bei einem „echten“ Kinobesuch hatten wir die Möglichkeit uns an der Kinokasse mit Chips, Popcorn, Schokolade, Gummibärchen und Getränken einzudecken – natürlich durfte auch das obligatorische Eiskonfekt nicht fehlen. Nun stand einem ungestörten Filmvormittag nichts mehr im Wege. Begleitend zur Lektüre im Fach Deutsch waren wir gespannt auf die filmische Umsetzung des Jugendbuches Simpel der französischen Autorin Marie-Aude Murail.  Die  innige Beziehung eines Brüderpaares, dessen heile Welt nach dem Tod der Mutter aus den Fugen gerät, wird auf eine harte Probe gestellt, als der geistig zurückgebliebene Simpel in ein Heim eingewiesen werden soll. Da wir alle sehr aufmerksame Leser des Buches waren, blieben uns die vielen Abweichungen zur Textvorlage natürlich nicht verborgen. Anders als im Buch spielt der Film nicht in Frankreich, sondern in Deutschland. Es wurden zudem Charaktere und natürlich Namen verändert. Es gab jedoch  - wie auch schon im Buch – lustige sowie auch traurige, nachdenkliche und melancholische Momente. Sodass auf dem Heimweg beim ein oder  anderen Gespräch noch so mancher Eindruck aufgearbeitet werden konnte.

 

Emily Gicha , Irina Maglena 8b RS 

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Heiße Debatten im Fritz Erler

Sechzehn Schüler des Regionalverbundes Pforzheim - Karlsruhe diskutierten am vergangenen Dienstag im Rahmen des Wettbewerbs Jugend debattiert in drei Runden um die Wette.
Nach intensiver Vorbereitung traten 3 Schüler der Klassenstufe 9 den Weg ins Fritz-Erler-Gymnasium an, um sich mit Debattanten aus 7 weiteren Schulen – darunter fünf Gymnasien – zu messen: Jessica Hoffmann, Elias Sipos und als Krankheitsvertretung Tim Hönlinger, dem an dieser Stelle nochmals ein großes Lob für besonderen Mut gebührt, hielten die Fahnen der Realschule Niefern hoch! Begleitet wurden sie von den Schülerjuroren Michelle Moser, Lea Zailer und Steven Mentzel, die im letzten Jahr bereits am Wettbewerb teilgenommen hatten, sowie ihren Fach- bzw. Klassenlehrern.
Nach der offiziellen Eröffnung durch den Schulleiter Herrn Hoffmann wurde in der ersten Vorrunde die Frage debattiert, ob in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden sollen?
Die zweite Debattenfrage lautete: Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen?
Das Finale bestritten schließlich drei Gymnasiastinnen, sowie die Vertreterin der Mörike Realschule Mühlacker zum Thema „Soll Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden?“
Unsere Schüler konnten sich  - wie schon in den Jahren zuvor - gut im Felde der Gymnasien und Realschulen behaupten und erzielten mit den Plätzen 7, 8 und 13 sehr respektable Ergebnisse. Auf ein Neues im Jahr 2019!   (Re)

 

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 Kunst aus Beton – Realschule Niefern

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 arbeiten momentan im Kunst-Unterricht, zusammen mit ihren Kunstlehrern Herr Schiemer und Frau Karst, auf Hochtouren für die kommende Ausstellung im Rathaus. Die 9.Klässler und ihre Kunstlehrer wagen sich dieses Jahr an den Werkstoff Beton heran und werden dabei tatkräftig von Herrn Dr. Krause unterstützt, der aufgrund der letztjährigen Ausstellung im Rathaus die künstlerische Zusammenarbeit mit der Realschule angeboten hat, worüber wir uns sehr freuen. Neben fachmännischer, künstlerischer Unterstützung hat sich Herr Dr. Krause auch um Sponsoren bemüht, so dass der Beton freundlicherweise von Herrn Wolf von der Firma Wolfbau, Öschelbronn spendiert wird -  an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Das Vorhaben „Kunst aus Beton“, angelehnt an das Thema „Gegensätze“ erforderte zunächst einige Vorarbeit: es galt brauchbare Formen für das Betongießen zu finden bzw. Ideen umzusetzen und geeignete Formen herzustellen. Schon hier wurden die Schülerinnen und Schüler nicht nur durch ihre Lehrer sondern auch durch Herrn Krause beraten, um die Formen optimal für den Beton vorbereiten zu können. Am Montag, den 29.01.2018 hieß es dann im Außenbereich der Realschule Niefern „Beton Marsch“: Herr Krause selbst setzte den Beton an und demonstrierte den Schülern anschließend anschaulich, worauf es beim Gießen ankommt.
Die Ergebnisse bleiben abzuwarten – in einem zweiten Gießprozess können gewonnene Erkenntnisse optimiert und verändert werden – einige davon sind ab 17. April im Rathaus zu bewundern.
D. Karst

 

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Bewerbertag – fit für die Zukunft!?

Im Rahmen der Berufsorientierung nahmen alle Schüler der 9. Klassen der Realschule Niefern an einem Bewerbertag teil, der  von der VR Bank Enz plus eG organisiert wurde. Wir Schüler besuchten an diesem Tag diverse ortsansässige Firmen und simulierten dort mit den zuständigen Mitarbeitern ein Bewerbungsgespräch. Zuvor mussten wir, wie bei einem „echten“ Bewerbungsgespräch, vollständige Bewerbungsmappen einreichen. Danach erhielten wir einen Rückmeldebogen.
Wir - Fabienne Fricker, Maside Unsal, Asya Ackmann, Maximilian Samsel und Kamila Zurakowska –trainierten unser Bewerbungsgespräch mit Frau Samantha Steffen. Sie ist die Ausbildungsleiterin bei der VR Bank Enz plus eG. Wir gingen teils aufgeregt und teils gelassen in das Gespräch hinein.

Fabienne Fricker: „Bei mir hat das Bewerbungsgespräch am Anfang Nervosität ausgelöst. Aber mir hat es gutgetan, diese Chance zu nutzen und es war ein tolles Training, indem man schauen konnte, was man noch für die Zukunft verbessern kann.“

Maside Unsal: „Ich fand den Bewerbertag sehr hilfreich. Ich konnte mich selbst testen, ob ich ein Vorstellungsgespräch halten kann. Frau Steffen war sehr nett und konnte mir meine Fragen auch beantworten.“

Asya Ackmann: „Mir hat das Bewerbungstraining weitergeholfen, denn jetzt  weiß ich besser, worauf ich achten sollte oder wie ich mich verbessern kann.“

Maximilian Samsel: „Anfangs war ich auch etwas nervös, aber das hat sich während des Gespräches gelegt. Ich fand es gut, diese Chance zu nutzen, um zu erfahren wie es ist ein Bewerbungsgespräch zu haben und wie ich meine Fehler verbessern kann.“

Kamila Zurakowska: „Ich war anfangs auch nervös, da es mein erstes Gespräch war, dochmit der Zeit fühlte ich mich sicherer. Ich fand es gut, dass wir die Chance hatten, zu erfahrenwie ein Bewerbungsgespräch abläuft und wie wir unsere Fehler verbessern können.“       

(Fabienne Fricker, 9b)